Über mich

Über mich

Aufgewachsen in der Nähe von Dresden und studiert in Leipzig arbeite ich heute als freiberuflicher Softwareentwickler/-architekt im Raum Frankfurt. Standortbedingt habe ich viele Projekte im Bankenumfeld, das ist aber kaum der Grund, warum ich mich für Aktien, Börse und Finanzen allgemein interessiere.

Vielmehr waren es ausgerechnet meine negative Erfahrungen mit sogenannten „Finanzberatern“, welche für mich den Ausschlag gegeben hat, mich selbst um meine Finanzen und Altersvorsorge zu kümmern. Am Anfang dachte ich: ok, ein wenig Outsourcing des Themas kann nicht schaden, so spare ich wertvolle Zeit, die ich (besser) in meine Weiterentwicklung investieren kann. Dass ich dies mit schlechten Produkten und (verdeckt) mit horrenden Provisionskosten bezahlen würde, war mir anfangs nicht bewusst. Ein klarer Fehler, wie ich rückblickend sagen muss. Es ist nichts Schlechtes an Outsourcing, dann muss die Leistung aber auch stimmen und das tat sie hier absolut nicht. Die Strukkis von MLP wollten mir im Laufe der Zeit immer mehr und immer teurere Produkte aufschwatzen, stets unter dem Deckmantel der ach so bösen Rentenlücke, sodass ich irgendwann angefangen habe zu hinterfragen und mich selbst eingehend mit den Produkten zu beschäftigen. Erst dann viel mir das ganze Drama wie Schuppen von den Augen. Ich tat, was ich tun konnte, stellte einige Verträge frei, kündigte andere und nahm das Finanzthema von nun an selbst in die Hand.

2012 richtete ich erstmals einen ETF-Sparplan ein. Damals vertraute ich noch dem Arero – Der Weltfonds, ein für mich interessanter Mischfonds, der neben Aktien auch Anleihen und Rohstoffe beinhaltete und viele Aspekte von Kommers Weltportfolio abdeckte. Auch heute noch kann ich ETF-Interessierten das Buch Die Buy&Hold-Bibel nur wärmstens empfehlen, auch wenn ich gewisse Aspekte darin wie z.B. die hohe ETF-Zerstückelung mittlerweile kritisch betrachte.

Mein Interesse an der Börse und Aktien flaute dann wieder etwas ab, ich war erst einmal zufrieden mit meinem monatlichen ETF-Sparplan über 500€. In 2016 kauften wir uns dann ein Haus, wodurch (durch den Wegfall des Ansparens von Eigenkapital) monatlich liquide Mittel frei wurden, was in Folge auch das Interesse an Geldanlage wieder erhöhte. Ich beschäftigte mich intensiver mit dem Arero, schichtete dann in eine kostengünstigere ETF-Kombination (70% World, 30% EM, ausschließlich Aktien) um und begann in Einzelaktien zu investieren und mir parallel Wissen zur Aktienanalyse anzueignen. Dieses Modell fahre ich noch heute.

Aktien (in Form von Direktanlage oder ETFs) waren für mich schon immer mein präferiertes Asset. Nicht nur dass diese Asset-Klasse langfristig den stärksten Wertzuwachs zu verbuchen hatte, auch die Anteilnahme am Unternehmen und die unternehmerische Denkweise hinter Aktien passen zu meinem Gedankenmodell. Dabei bin ich aber niemand, der an Daytrading oder Spekulation interessiert ist. Vielmehr versuche ich qualitativ hochwertige bzw. aktuell unterbewertete Titel zu finden, in diese zu investieren und diese mittel- bis langfristig zu halten.

Das Ziel dieses Blogs werde ich im nächsten Beitrag beschreiben. Grundsätzlich geht es mir darum, für mich meine Gedanken zum Thema Aktienanlage zu ordnen, selbst gemachte Erfahrungen und Wissen weiterzugeben und Strategien zur quantitativen Aktienauswahl zu beschreiben.

Ich bin quantitativer Investor auf stetiger Suche nach interessanten Investment-Möglichkeiten und Strategien zur Aktienauswahl. Ich bin stets daran interessiert Neues zu lernen und offen für Anregungen. Softwareentwickler, Triathlet, Papa, Suffizient. Dies ist ein privater Blog, ich schreibe hier aus Lust und Spaß an Aktien. Jedwede Information stellt keine Anlageberatung dar, Anlageentscheidungen treffen Sie allein auf eigene Gefahr.

0 Kommentare

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .